Archiv der Kategorie: Wissenschaftskommunikation | science com

19|02|02: Dancing Stars dank Weltraumtechnik

Das Editorial des Ballmagazins 2019

Was hier wie ein Gruppenbild von ein paar Außerirdischen anmutet, entstand im Nordvestibül der Volkshalle im Erdgeschoß des Wiener Rathauses. Das Rätsel, wer tatsächlich auf dem Bild zu sehen ist, wird weiter unten gelöst. An dieser Stelle erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Bildes. Angefertigt wurde es am 21. Dezember 2018 von Franz Kerschbaum mit einer Wärmebildkamera: Je röter desto wärmer sind die Körperpartien, je blauer desto kühler.

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19|01|26: Eröffnung 5. Wiener Ball der Wissenschaften

Rede anläßlich des 5. Wiener Balls der Wissenschaften am 26. Jänner 2019

Mit Martina und Bernd Bickel auf dem Red Carpet vor der Eröffnung des 5. Wiener Balls der Wissenschaften . Der Computerwissenschaftler ist Professor am IST Austria und Gewinner eines Academy Awards 2019 for Technical Achievements (© SciBall/R.Ferrigato).

Herzlich willkommen meine Damen und Herren! Ich darf Ihnen heute einige Premieren ankündigen:

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18|09|13: Ein Campus zwischen Buchenforst und Zitronenhain

Auf Einladung von Chefredakteur Erhard Stackl habe ich für die Ausgabe 2018/2019 des Jüdischen Echos einen Bericht über die Gemeinsamkeiten des Weizmann Institute in Rehovot und dem Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg geschrieben.  Die Ausgabe steht unter dem Motto  „Israel – ein junger Staat mit 70. Zwischen Start-up-Modernität und Auslöschungsdrohungen“. Die Texte befassen sich mit dem seltsamen Auf und Ab der österreichisch-israelischen Beziehungen und den Herausforderungen, denen Israel heute gegenübersteht. 

Ein Campus zwischen Buchenforst und Zitronenhain

Das IST Austria, 2009 in Klosterneuburg bei Wien gegründet, ist nicht das einzige, aber das wohl sichtbarste Forum der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Israel.

Ein Bericht von Oliver Lehmann

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18|06|13: „Ein enger Freund der Forschung“

Claudia Schanza, Chefredakteurin von „Forschen und Entdecken“,  war so freundlich, mich einzuladen eine Bilanz von Michael Häupls Wissenschaftspolitik zu ziehen. Dieser Aufgabe bin ich gerne nachgekommen. Warum, erschließt sich aus dem Text, der in der Ausgabe 02/2018 erschienen ist. Hier ist die Langfassung dokumentiert. Die Links unter den Namen meiner GesprächspartnerInnen führen zu deren ungekürzten Stellungnahmen. 

Ein enger Freund der Forschung

Wien ist wieder Wissensmetropole. Das ist maßgeblich Michael Häupl zu verdanken. Der studierte Biologe agierte bei diesem Prozess mit den Eigenschaften eines Grundlagenforschers: wissbegierig, risikofreudig und der Zukunft zugewandt

Eine Bilanz von Oliver Lehmann

Dass die Zeit relativ ist und dementsprechend unterschiedlich wahrgenommen wird, hat Albert Einstein mit seinem Zwillingsparadoxon erläutert. Eine wissenschaftlich nicht ganz so exakte, aber doch leichter begreifbare Beschreibung der Relativität von Zeit, ergibt sich, wenn man Politik und Wissenschaft miteinander vergleicht: In der Politik gilt eine Legislaturperiode von fünf Jahren als Ewigkeit. In der Wissenschaft ist der gleiche Zeitraum kaum der Rede wert, weil die wirklich wichtigen Erkenntnisse langsam und mit Akribie erdacht werden. Dementsprechend halten PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen üblicherweise Abstand von einander. Wien ist anders. Weiterlesen

18|03|24: A last chance for EUSJA

Two years ago I was elected Honorary Secretary of the European Union of Science Journalists‘ Associations (EUSJA). It was an honour to serve in this function, a pleasure it was not. Together with my colleagues on the board Jens Degget, Marina Hužvárová and Antonio Calvo Roy, and with auditor Kaiainders Sempler, we were faced with the most serious threat to the union so far. My contribution to ease and hopefully solve this challenge was to draft and negotiate the new constitution which was passed at the General Assembly in Madrid on 24 March 2018. On the web page of the Austrian association I explained the essentials of the new constitution in German. On my departure from the board I left the delegates the following farewell note.   Weiterlesen

17|11|16: WINFRA-Preis 2017

Wien (OTS) – Die Wiener Stadtwerke haben Mittwoch Abend (15.10.2017) zum bereits achten Mal den WINFRA für herausragende Beiträge des Wiener Infrastruktur-Journalismus vergeben. Die für die Wiener Stadtwerke und Umwelt zuständige Stadträtin Ulli Sima, Wiener Stadtwerke Generaldirektor Martin Krajcsir und WINFRA-Jury Vorsitzender Oliver Lehmann überreichten die Preise bei der WINFRA-Gala im Infocenter U2/U5 der Wiener Linien.

© Wiener Stadtwerke/APA-Fotoservice-Martin Hörmandinger

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17|10|13: Carolus Clusius

Eine knapper Beitrag über einen der großen Unbekannten der österreichischen Wissenschaftsgeschichte, möglicherweise eine Anregung für eine ausführlichere Befassung irgendwann in der Zukunft.

Carolus Clusius kann als ein Gründungsvater der niederösterreichischen Wissenschaftsgeschichte beschrieben werden. Als Gelehrter von europäischem Rang gilt er als einer der Pioniere der deskriptiven Botanik. Bemerkenswert ist seine exzellente Ausbildung an den Spitzenuniversitäten seiner Zeit, seine kontinentale Vernetzung und seine interdisziplinäre Arbeitsweise – Qualitäten, wie sie auch heute hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszeichnen. Weiterlesen

17|07|12: The tip of the iceberg

Journalists are often told and forced to find comparisons in order to make magnitudes comprehensible for the audience. The recent iceberg splitting away from the Larsen C ice shelf in Antarctica presented a special challenge for media around the world resulting in a deviation (at least in my randomly collected sample) of almost 28%: definetly more than the tip of the iceberg.

NASA/John Sonntag

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17|06|28: Facts, what else?

Der Herausgeber des Branchenmagazins „Der österreichische Journalist“, Georg Taitl, hat für die Jubiläumsausgabe zum 30. Geburtstag der Fachpublikation ein Interview mit mir geführt. Zur Bestellung der Druckausgabe und zum Download als e-paper geht es hier entlang. Die ungekürzte Fassung findet sich im Anschluss.

 

Facts, what else?

Oliver Lehmann brennt für den Wissenschaftsjournalismus. Den Verlagen rät er, dessen Potenziale zu nützen. Viele Tageszeitungen machten das schon vorbildlich. ORF TV hinke aber nach.

Sehen Sie „The Big Bang Theory“ im TV?

Ja, klar. Hervorragende Unterhaltung, die wie jede gute Comedy auf mehreren Ebenen funktioniert. Eine davon ist die Wissenschaft.

Kann so eine Sitcom Interesse an Wissenschaft wecken?

Vordergründig kann sie helfen, Wissenschaft als „normale“ Beschäftigung zu positionieren. In „How I met your mother“ üben die Protagonisten klassische Berufe aus: ein Anwalt, eine Lehrerin, eine Journalistin und ein Architekt. „The Big Bang Theory“ präsentiert Forscherinnen und Forscher. Die tiefere Bedeutung dieser Serie liegt darin, Naturwissenschaft als Teil eines kulturellen mainstreams darzustellen, als regulären Bestandteil der Gesellschaft.

OL mit Helga Nowotny, Gründungsmitglied und Präsidentin des European Research Council 2010-2013, und einem Aloosauraus beim Vienna March for Science am 22. April 2017 / Foto: Stefan Regenfelder

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