Archiv der Kategorie: Wissenschaftskommunikation | science com

18|01|27: Eröffnung 4. Wiener Ball der Wissenschaften

Caroline Weinberg (Co-Chair March for Science) und Bürgermeister Michael Häupl mit einem Button des March for Science mit der Aufschrift „Science not Silence“ / Foto: R. Ferrigato

Rede beim Empfang anläßlich des 4. Wiener Balls der Wissenschaften am 27. Jänner 2018 im Stadtsenatssitzungssaal Weiterlesen

17|11|16: WINFRA-Preis 2017

Wien (OTS) – Die Wiener Stadtwerke haben Mittwoch Abend (15.10.2017) zum bereits achten Mal den WINFRA für herausragende Beiträge des Wiener Infrastruktur-Journalismus vergeben. Die für die Wiener Stadtwerke und Umwelt zuständige Stadträtin Ulli Sima, Wiener Stadtwerke Generaldirektor Martin Krajcsir und WINFRA-Jury Vorsitzender Oliver Lehmann überreichten die Preise bei der WINFRA-Gala im Infocenter U2/U5 der Wiener Linien.

© Wiener Stadtwerke/APA-Fotoservice-Martin Hörmandinger

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17|10|13: Carolus Clusius

Eine knapper Beitrag über einen der großen Unbekannten der österreichischen Wissenschaftsgeschichte, möglicherweise eine Anregung für eine ausführlichere Befassung irgendwann in der Zukunft.

Carolus Clusius kann als ein Gründungsvater der niederösterreichischen Wissenschaftsgeschichte beschrieben werden. Als Gelehrter von europäischem Rang gilt er als einer der Pioniere der deskriptiven Botanik. Bemerkenswert ist seine exzellente Ausbildung an den Spitzenuniversitäten seiner Zeit, seine kontinentale Vernetzung und seine interdisziplinäre Arbeitsweise – Qualitäten, wie sie auch heute hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszeichnen. Weiterlesen

17|07|12: The tip of the iceberg

Journalists are often told and forced to find comparisons in order to make magnitudes comprehensible for the audience. The recent iceberg splitting away from the Larsen C ice shelf in Antarctica presented a special challenge for media around the world resulting in a deviation (at least in my randomly collected sample) of almost 28%: definetly more than the tip of the iceberg.

NASA/John Sonntag

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17|06|28: Facts, what else?

Der Herausgeber des Branchenmagazins „Der österreichische Journalist“, Georg Taitl, hat für die Jubiläumsausgabe zum 30. Geburtstag der Fachpublikation ein Interview mit mir geführt. Zur Bestellung der Druckausgabe und zum Download als e-paper geht es hier entlang. Die ungekürzte Fassung findet sich im Anschluss.

 

Facts, what else?

Oliver Lehmann brennt für den Wissenschaftsjournalismus. Den Verlagen rät er, dessen Potenziale zu nützen. Viele Tageszeitungen machten das schon vorbildlich. ORF TV hinke aber nach.

Sehen Sie „The Big Bang Theory“ im TV?

Ja, klar. Hervorragende Unterhaltung, die wie jede gute Comedy auf mehreren Ebenen funktioniert. Eine davon ist die Wissenschaft.

Kann so eine Sitcom Interesse an Wissenschaft wecken?

Vordergründig kann sie helfen, Wissenschaft als „normale“ Beschäftigung zu positionieren. In „How I met your mother“ üben die Protagonisten klassische Berufe aus: ein Anwalt, eine Lehrerin, eine Journalistin und ein Architekt. „The Big Bang Theory“ präsentiert Forscherinnen und Forscher. Die tiefere Bedeutung dieser Serie liegt darin, Naturwissenschaft als Teil eines kulturellen mainstreams darzustellen, als regulären Bestandteil der Gesellschaft.

OL mit Helga Nowotny, Gründungsmitglied und Präsidentin des European Research Council 2010-2013, und einem Aloosauraus beim Vienna March for Science am 22. April 2017 / Foto: Stefan Regenfelder

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17|04|22: Vienna March for Science

Meine Rede am 22. April 2017 vor dem Naturhistorischen Museum bei der Abschlußveranstaltung des Vienna March for Science, den ich als Leiter des Organisationskomitees begleitet habe. Mein Abschlußbericht (samt diverser Links) mit dem Titel „Die Love Parade der Wissenschaft“ findet sich auf der Homepage des Vienna March for Science

Vor sechs Wochen gab es eine Facebook-Seite und ein paar gute Ideen. Heute sind wir Teil einer weltweiten Bewegung von mehr als 500 Marches for Science am heutigen Tag.

Ich will einigen Leuten danken, ohne die das nicht möglich gewesen wäre:

Dem Gründungsteam rund um Olivia Fischer und Robin Gleeson!

Dem Organisationsteam mit Petra Eckhart, Katharina Tyran, Emilie Kleinszig, Claudia Spitz und Thomas Pani!

Christian Köberl für das Naturhistorische Museum und Reinhold Sahl für die Burghauptmannschaft für diesen Veranstaltungsort! Weiterlesen

17|03|13: Thomas König on ERC history

Yesterday, I had the pleasure to welcome Thomas König to the Special Colloquium at IST Austria. Here is my introduction:

„If there is one single number which explains IST Austria, its organization and its scientific success to politicians, entrepreneurs, bureaucrats and journalists in Austria and abroad it is the number of ERC grants as fraction of the faculty. This number impresses non-scientists like no other, this number is quoted most frequently. Currently (as of March 10, 2017) this number is at 33 ERC grants (for 28 ERC grantees) out of a faculty of 46. Weiterlesen

17|02|12: Wissenschaft als Lebensmaxime

Bildschirmfoto 2017-02-03 um 00.05.58Editorial des Magazins zum 3. Wiener Ball der Wissenschaften, erschienen am 28. Jänner 2017. Hier entlang zur pdf-Version.

Zum Abschluss seiner üblich launigen Rede anlässlich der Weihnachtsfeier des Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg im Dezember 2016 wurde dessen Präsident Thomas Henzinger noch einmal ernst. Sinngemäß sagt er vor dem übervollen Auditorium: „Auch wenn ihr den Eindruck habt, dass die Welt da draußen aus den Fugen gerät, sollt ihr wissen, dass dies hier ein sicherer Ort ist, der auf zwei Säulen ruht: Offenheit und wissenschaftlicher Wahrheit.“ Weiterlesen

17|01|28: Eröffnung des 3. Wissenschaftsballs

Meine Rede zur Eröffnung des 3. Wiener Balls der Wissenschaften im Wiener Rathaus gehalten anläßlich des Empfangs des Herrn Bürgermeisters im Stadtsenatssitzungssaal am 28. Jänner 2017. Zur Rede des Herrn Bundespräsidenten hier entlang

Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Ladies and gentlemen!

FER1674

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17|01|19: Wissenschaftsjournalismus und Medienförderung

Seit einiger Zeit befasse ich mich in meiner Funktion als Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und WissenschaftsjournalistInnen mit dem Zusammenhang von Wissenschaftsjournalismus und Medienförderung. Im Rahmen der derzeit diskutierten Neugestaltung der Medienförderung habe ich namens des Klubs den Vorschlag eingebracht, die Medienförderung an die quantitativ und qualitativ relevante Berichterstattung über Wissenschaft und Forschung zu koppeln. Damit „würde der Gesetzgeber den heimischen Medienunternehmen ein klares Signal für die Bedeutung dieser Funktion geben. Neben der Absicherung dieses Feldes in den bestehenden (wenigen) Ressorts würde durch diese Lösung ein Anreiz geschaffen, diese Felder in Medien zu berücksichtigen, die bislang Wissenschaft und Forschung gar nicht oder kaum wahrgenommen haben.” Weiterlesen