Archiv des Autors: OL

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Oliver Lehmann schreibt Texte und Kontexte in Form von Reportagen, Büchern, Moderationen, Konzepten und Notizen. Für sich und andere. Auf Deutsch. And in English.

14|01|28: Wissenschaftsbücher des Jahres

siegerlogoDas lesende Publikum hat wieder einmal seinen ausgezeichneten Geschmack unter Beweis gestellt: Basierend auf einer Auswahl, die von einer Fachjury (deren Mitglied ich war) im Oktober vorgenommen wurde, haben 23.000 lesende Menschen folgende Titel in den vier Kategorien zu den besten Wissenschaftsbüchern des Jahres gewählt. Besonders freut mich die Wahl von Sabine Ladstätters Buch, weil die Archäologin es hervorragend versteht, ihre exzellente Arbeit zur Antike in sinnvoller Weise mit der Gegenwart zu kontextualisieren, ohne dabei aber simple Schlußfolgerungen und teleologische Verlockungen zu entwerfen. Weiterlesen

14|01|08: Mein Beitrag zur Bildungsreform

FAL08RED001Der Falter hat mich und einige andere Menschen gefragt, was jedes Kind zumindest einmal in der Schule erlebt haben sollte. Im Vorspann der Umfrage von Barbara Tóth und Ingrid Brodnig in der dieswöchigen Ausgabe heißt es: „Die Koalition kann sich nicht zu Bildungsreformen durchringen, der Pisa-Test attestiert uns etliche Probleme, die Bildungsdebatte wirkt überaus trost- und vor allem ideenlos. Der Falter setzt dem etwas entgegen und bat Praktiker, Experten, Künstler und Intellektuelle um einen konkreten Vorschlag, der unsere Schulen besser machen würde.“ Meine Antwort sieht so aus (zwecks Vergrößerung auf das Bild klicken):

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Mehr zu Patrick Leigh Fermor in diesem Blog findet sich in einem Text , den ich im Dezember 2011 im Universum Magazin veröffentlicht habe.

14|01|07: Verena Winiwarter – Wissenschaftlerin des Jahres

*_FER3478Heute vormittag hatte ich das große Vergnügen, Verena Winiwarter als Wissenschaftlerin des Jahres 2013 zu präsentieren. Die Auszeichnung wird vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten vergeben, dessen Vorsitzender ich seit 2012 bin. Die Charakterisierung fiel mir sehr leicht: Die Umwelthistorikerin – und seit 2007 erste und einzige Professorin in Österreich in diesem Fach – forscht an der Schnittstelle von Geistes-, Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften. Interdisziplinarität ist für Winiwarter kein Schlagwort sondern Basis und Praxis ihrer Tätigkeit. Mehr über Verena Winiwarter und die Auszeichnung samt Fotos und Lebenslauf findet sich auf der Homepage des Klubs

13|11|18: Wahl des Wissenschaftsbuch des Jahres

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Es ist wieder eine bemerkenswerte Auswahl, an der ich als Jurymitglied für das beste Wissenschaftsbuch des Jahres mitwirken durfte. Ab sofort ist die Online-Wahl möglich. Das Publikum kürt anhand der Kandidaten von der Auswahlliste den Sieger der jeweiligen Kategorie sowie den Gesamtsieger. Zu gewinnen gibts neben den diversen Preisen vor allem eines: Erkenntnisse sonder Zahl. Und hier gehts weiter zur Wahl.

13|11|12: Vienna Summer of Logic 2014

vslNew project besides other functions: I am serving as Media and Public Affairs Chair on the Organizing Comittee of the Vienna Summer of Logic 2014. Should you wonder: „With over 2000 expected participants, the Vienna Summer of Logic 2014 will be the largest event in the history of logic.“ Or as OC Co-Chair Helmut Veith puts it: „The biggest gathering of logicians since Aristotle.“ Stay tuned.

13|11|08: Ein Porträt mit Harri Stojka

Sabine Hauswirth macht hervorragende Porträts.  Sie bringt ihre Modelle dazu, sich vermeintlich unverstellt darzustellen. Die Ehrlichen werden dementsprechend wahrhaftig porträtiert. Und die Lügner decouvrieren sich selbst. Seit einiger Zeit stellt sich Hauswirth in den Dienst einer guten Sache und bittet Menschen von mehr oder minderer Prominenz sich neben Harri Stojka zu stellen und mit dem Ausnahme-Gitarristen zu bekennen: „Ich bin gegen das Wort Zigeuner“. Harri Stojka hat – wie sein Volk – eine lange Geschichte, die er erst mit der Zeit begonnen hat anzunehmen und auch musikalisch aufzuarbeiten. Hauswirths Bilder von ihm zeigen einen von den Ehrlichen. Weiterlesen

13|09|04: Demenz-Preis

Dank an die Jurymitglieder des SeneCura Journalistenpreis Demenz vor Ort: (v.l.n.r.) Oliver Lehmann, Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten Österreichs, Mag. Eva Zojer, Vertretung von Prof. Hanna Mayer, Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie des Wilhelminenspitals der Stadt Wien (im Bild mit Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Prof. Rudolf Öhlinger, Geschäftsführer SeneCura).

Jurymitglieder des SeneCura Journalistenpreis Demenz: (v.l.n.r.) Oliver Lehmann, Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten Österreichs, Mag. Eva Zojer, Vertretung von Prof. Hanna Mayer, Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching im Bild mit BM Rudolf Hundstorfer und Prof. Rudolf Öhlinger, GF SeneCura.

Gestern war ich bei der Verleihung der Preise des Pflegeheimbetreibers SeneCura, mit denen hervorragende journalistische Beiträge zum Thema Demenz ausgezeichnet wurden. Ich durfte in meiner Funktion als Vorsitender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten als Jury-Mitglied an der Auswahl mitwirken. Ö1-Redakteurin Marlene Nowotny wurde für Ihren Dimensionen-Beitrag „Krankheit: Vergessen – Die Medizin im Kampf gegen Alzheimer und Demenz“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der Beitrag befasst sich ausführlich mit den Auswirkungen der Krankheit auf Betroffene, ihre Angehörigen sowie die Gesellschaft. Den zweiten Platz belegte  Hannelore Mezei mit einer dreiteiligen Serie in der Kronen Zeitung, die über den richtigen Umgang mit demenzkranken Angehörigen in den unterschiedlichen Phasen der Krankheit aufklärt. Ausgezeichnet mit dem dritten Platz wurde Axel Halbhuber von der Tageszeitung Kurier: In seiner Reportage „Stirbt die Erinnerung, bleibt immer noch die Würde“ berichtet er über das Demenzdorf De Hogeweyk bei Amsterdam. Herzliche Gratulation an die PreisträgerInnen und ebensolchen Dank an die Initiatoren von SenceCura.

13|08|31: S for silence

Silence is the basis of music. We find it before, after, in, underneath and behind the sound. Some pieces emerge out of silence or lead back into it. But silence ought also to be the core of each concert. Remember the anagram: listen = silent.

From „An A-Z of the piano“ by Alfred Brendel in The Guardian, Aug 31, 2013