0 Gedanken zu „Images tagged "fangen"

  1. Sabine Halik

    Thema Ausflüge:
    Es ist zwar nur ein Teilaspekt, in meinen Augen aber nicht ganz unwichtig. Im Artikel wird erwähnt, dass von Seiten der Schule keine Ausflüge angeboten werden.
    Ich (Bj.68) hatte noch drei Wandertage pro Schuljahr, meine Tochter hatte in der Volksschule – in Wien – eine sehr engagierte Lehrerin, die sich ebenfalls noch mit den Kindern in den Wald getraut hat. Aber im Gymnasium hat sich das aufgehört. Und eine Projektwoche in Salzburg hat das ganze Problem aufgezeigt: die meisten Schüler haben keine Wanderschuhe und sind konditionell nicht in der Lage, z.B. von der Mittelstation der Bergbahn ins Tal zu gehen. In der BHS meines Sohnes ist es genauso, man muss schon sehr froh sein, wenn ein Schikurs auch zustande kommt.
    In Wien ist es momentan Tatsache, dass ein Großteil der Schüler sehr unsportlich ist und ein Wandertag sowohl mangels Ausrüstung als auch mangels Kondition gar nicht möglich ist.
    Und wenn die Schule diese Anforderung praktisch nicht leisten kann, muss man halt selber am Sonntag auf die Berge marschieren oder Organisationen wie alpine Vereine oder Pfadfinder bemühen.

  2. Pia

    Als Studentin an der technischen Universität in Wien bin ich noch in der Blüte meiner (Aus)-Bildungszeit und muss leider sagen: Ich kann mich an E.I.N.E.N. Lehrer erinnern, von dem ich gelernt habe. Der uns gefordert, ermutigt, aufgebaut, und wissen mitgegeben hat. Und nein, es war kein Fach wie zum Beispiel Ethik sondern das gefürchtet Fach angewandte Mathematik. Alle andern Lehrer sind im Einheitsbrei der Lustlosigkeit versunken.

  3. Michael Krebs

    Habe ohne große Erwartungen den Artikel gelesen und wurde nicht enttäuscht. (Lehrer-Bashing ist ja seit ein paar Jahren in.) Mich hätte zwar interessiert, wie die betreffende Lehrerin die Situation sieht, oder was die Direktorin dazu sagt, doch Erstere kam nicht zu Wort und Zweiterer haben Sie freundlicherweise bereits genug Halbheiten in den Mund gelegt, um sie ganz mundtot zu machen.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich alle Gebote der journalistischen Fairness fallen, wenn es gegen Lehrer geht.

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Schule einen Ersatz finden kann, der vor Ihren Augen Gnade findet. Hätten Sie auch über eine Lehrerin geschrieben, die ihre Arbeit besonders gut macht? Solche Geschichten vermisse ich nämlich schon länger.

  4. Roland Six

    Lieber Herr Lorenz!!

    Es geht mir in keinster Weise um mein Ego, nur um das festzustellen!
    Ich würde ja gerne sehen, ob sie in ihrem Beruf auch kommen und gehen dürfen, wann sie wollen….
    Oder sieht das ihr Chef/ihre Chefin auch so cool?? 🙂

    In Wien werden Hunderte LehrerInnen gesucht, ich denke sie wären ein guter Pädagoge!!

    Lg Roland

  5. Roland Six

    Lieber Herr Schober!!

    Glauben Sie mir, auch ich weiß wovon ich schreibe:
    Als Lehrpersonal geht es vornehmlich nicht darum, als Entertainer oder als Animateur zu agieren, sondern als Wissensvermittler!
    Dass es jetzt SchülerInnen gibt, die das Vermittelte nicht interessiert, kann vorkommen.
    Trotzdem sollte sich jeder Pädagoge weitestgehend an den Lehrplan halten. Dass dieser aus dem Jahre Schnee ist, kann man aber NICHT den Lehrern umhängen, oder?
    Außerdem haben PädagogInnen heutzutage noch mit vielen anderen Umständen zu kämpfen, welche zu meiner Ausbildungszeit absolut noch kein Thema war:
    Anwälte werden in die Schulen geschickt, weil sich Eltern keine Zeit mehr nehmen, um sich um IHRE Kinder zu kümmern,
    Respekt- und Disziplinlosigkeit ,
    Soziale Verwahrlosung uvm

    Was mir an Herrn Lehmanns Artikel aufstößt, is die Tatsache, dass er sich mal eine Woche in eine Klasse einer durchschnittlichen Schule setzen soll und sich – OHNE jegliche Unterstützung von irgendjemandem – durchschlagen soll.
    Danach soll er mir zeigen, ob er noch immer alle Kinder gleich lieb hat……….
    Wenn man den Unterricht um 8.00 Uhr beginnen soll und bis 8.20 Uhr ständig SchülerInnnen zu spät kommen, die dann dem Klassenvorstand Entschuldigungen von den Eltern unterfertigt vor die Nase halten, wo zB draufsteht: „Entschuldigen Sie die Verspätung WIR wurden mit dem Schminken nicht fertig…..“
    Ohne jegliche Konsequenzen!!!!!!!!! Man kann nichts tun, es gibt dagegen kein Mittel. Und trau dich, dieser Schülerin ein Minus auf eine Mitarbeitskontrolle zu geben, dann kommt Papas Anwalt und zerreißt dich in der Luft – wieder ohne jegliche Unterstützung von iiiirgendjemandem.
    Leider fehlt mir die Zeit für weitere Ausführungen, ich könnte noch Stunden von meinen 16 Dienstjahren berichten- ich kann verstehen, dass man nicht nachvollziehen kann, was da so im Hintergrund abläuft, man muss es miterleben……
    Trotzdem bin ich der Meinung, dass nicht nur das Bildungssystem reformiert gehört, sondern die ganze Entwicklung, welche die Gesellschaft in den letzten Jahren genommen hat! Es muss so sein, dass die Eltern wieder mehr Verantwortung für IHREN Nachwuchs übernehmen und nicht alles an andere Organsisationen delegieren. Dafür braucht man Zeit, die man sich nehmen muss- ich weiß, dass dann andere Dinge auf der Stecke bleiben werden, wie zum Beispiel die eigene Karriere, dafür habe ich aber Kinder, welche sich in der Gesellschaft zurecht finden und nicht für alles einen Coach (Fitnesscoach, Lifestylecoach, Beziehungscoach, …….) oder Mentor brauchen.

    Grüße Roland

    1. Lorenz

      Lieber Roland Six,

      Vielleicht sollten Sie aufhören fehlerhaftes Benehmen der Schüler oder Eltern als persönlichen Angriff zu sehen. Wenn die Eltern eines Kindes diesem nunmal vermitteln wollen, dass ein ordentliches Auftreten vor allem eine ordentlich angebrachte Schminke und keine Pünktlichkeit vorraussetzt, dann mag das gegen Ihr und mein Weltbild verstoßen. Es rechtfertigt dennoch keine schlechtere Benotung eines davon unabhängigen Wissenstests.

      Das Kernproblem, dass ich während meiner eigenen Schulzeit und seit zwei Jahren bei den Kindern meines Bruders sehe, sind nicht sich ändernde Umstände, wie das in jedem Beruf der Fall ist. Hauptsächlich entstehen die meisten Konflikte, weil es Lehrern nicht möglich ist ihre Schüler subjektiv zu benoten. Viel zu viele persönliche Gefühle spielen bei der Behandlung der Schüler eine Rolle, einer gut befreundeten Klassenkollegin wurde damals offen gesagt, sie bekomme eine Note schlechter, weil der Lehrer ein persönliches Problem mit ihr hatte.

      Sowas kann und darf nicht der Fall sein. Schulen sind dazu da, den Kindern Wissen zu vermitteln und ihre Leistungen zu beurteilen. Zumindest auf das Leben wird man etwas vorbeiretet, nämlich im Umgang mit machthungrigen Egomanen.

    2. christoph schober

      lieber roland
      da stimme ich dir/ihnen zu, scheinbar ist es für viele eltern nicht mehr relevant grundwerte zu vermitteln.
      ich verstehe auch wenn man nach jahren dieser tristesse sein engagement und seine begeisterung verliert und genau an diesem punkt sollte man ansätzen.
      ich weiß als aussenstehender hat man leicht reden und ich kann die aktuelle situation nicht nachvollziehen, ich bin am land in die schule gegangen bzw. dann in eine HTL wo eine andere lernbereitschaft herrschte, aber gibt es keinen zugang zu solchen jugendlichen?

      ich danke ihnen aber für ihre antwort, die mehr als eine kurze beschwerde bzgl. meiner groß- und kleinschreibung war 😉 , und mir auch hilft diese thematik besser zu verstehen.
      mfg c. schober

  6. Mag. Putzer

    Ihr Artikel in der Presse ist anklagend, schwer untergriffig, („heuchlerisch…armseligste und feigste Aussage“) und eine einzige Unterstellung – ein Konflikt Ihrer Tochter, die offenbar schulische Schwierigkeiten hat, wird von Ihnen in perfider Weise an die Öffentlichkeit gezerrt. Als Höhepunkt ihres wehleidigen Pamphlets sprechen Sie Ihrer von Ihnen ins Visier genommenen Gegnerin die Berufskompentenz ab und fordern sie auf, Ihre Stelle und Ihren Beruf zu quittieren. Das ist ungeheuerlich, radikal unanständig und pure Hetze.

    1. christoph s.

      liebe fr. mag. putzer

      mit ihrer antwort auf herrn lehmanns brief erwecken sie bei mir den eindruck als versuchen sie einen gedankenaustausch darüber von vornherein als unnötig, weil ja völlig überzogen und realitätsfremd, ab zu tun.
      zwar habe ich keine kinder und meine schulzeit ist schon viele jahre her aber den frust, verzweiflung und resignation kann ich noch immer nachvollziehen.
      ich gebe offen zu einige meiner lehrer an die grenze ihrer geduld gebracht zu haben (ich war mitunter ein richtig subversives element, was mir beim bundesheer sehr oft bestätigt wurde) ABER es gab lehrer die mein interesse weckten, mich gebildet haben und denen ich das höchste mass an wertschätzung ebtgegenbrachte welches mir in diesem alter möglich war und es auch noch heute nach über 20 jahren tue.
      was ich damit sagen will und sie (ich benutze dieses wort jetzt ganz bewusst) scheinbar nicht verstehen wollen, das privileg lehrer zu sein ist eine dienstleistung!! am wertvollsten gut unserer gesellschaft und in der dienstleistungsbranche, und glauben sie mir in mein beruf kenne ich mich aus, geht es nicht darum was ich geben will sondern darum was mein gegenüber benötigt.

      liebe grüsse von einem noch nicht vater, dem das thema bildung schon jetzt am herzen liegt.
      c. Schober

      1. Mag. Putzer

        – Ich bin ein Herr, keine Frau.
        – Ich schätze die Groß- und Kleinschreibung des Deutschen.
        – Es geht nicht um Ihre Rückschau auf Ihre Schulzeit, sondern um die in verdrehter Weise als „Hilferuf“ bezeichneten Angriffe des Journalisten Lehmann auf eine Lehrerin seiner Tochter.

        1. Lorenz

          .. der deshalb so großen Anklang findet, weil sich tausende Eltern dieses Landes mit dieser Geschichte identifizieren können. Ein Schelm wer Böses daraus schließt.

        2. christoph schober

          sehr geehrter herr mag. putzer,

          verzeihen sie das ich einem klischee zum opfer gefallen bin und meinte sie wären eine frau.
          – danke für den hinweis bzgl. groß- und kleinschreibung (hatten sie auch zeit die bedeutung der worte nachzuvollziehen?)
          was ich mit meinem „rückblick“ sagen wollte und will ist, ich glaube wirklich das ein lehrer der seine schüler motiviert und seinen stoff mit engagement lehrt der schlüssel zu einer guten ausbildung ist.
          diese aufgabe ist sicherlich nicht leicht und die lehrer dieses landes benötige dafür jede unterstützung die sie benötigen aber man muss sich auch klar machen welchen berufsweg man einschlägt in welche richtung man geht. ich hatte lehrer die diesen beruf als „ausweg“ wählten und entsprechend gelehrt haben…
          ich habe in meinem privaten umfeld auch einen fall, in welchem die schülerin (die probleme mit ihrer lehrerin hat) ihrem vater verbietet hier nachzufragen weil sie repressalien fürchtet! so etwas darf nicht passieren.

          mfg c. schober

    2. Gerhard Buchgraber

      Sehr geehrter Herr Mag. Putzer,
      darf ich Ihnen als Antwort auf Ihre Stellungnahme ein Zitat von Arik Brauer zukommen lassen:
      „….dies ist ein beinhartes Protestlied. Es richtet sich gegen alle die sich betroffen fühlen.“
      Liebe Grüße
      Dipl.Ing. Buchgraber

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  8. Manuel Gruber

    Hallo,
    gibt es erwähnenswertes bezüglich des „Ausgangs“ der Geschichte?

    mfg,
    Manuel Gruber

  9. Marina Hämmerle

    Lieber Olver, du sprichst mir aus der Seele. Barbara hat mich anhaltend unf tief beeindruckt. Regie, Kamera, die Charaktere, das Setting weben einen dermaßen dichten Teppich an feinfühligsten, farblichen Nuancen, dass ich seit Tagen in den Momenten des Dazwischen an nichts anderes mehr denken kann. Grandioses Kino – ein Geschenk!

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  14. Hans Doppel

    Ganz einfach, sagt der „Doppler“…
    Der Radweg hätte dort in die Nebenfahrbahn gehört, aber da hätte Frau Bezirksvorsteherin Stenzel auf ca. 50 Parkplätze verzichten müssen!?
    Oder man hätte gar – um ein fast schon abgegriffenes Wort zu verwenden – an eine „nachhaltigere“ Lösung denken können: Den Ring im allgemeinen Begegnungsverkehr als Tempo 30 Zone organisieren und die Radler von den Fußgängerflächen wieder weg bringen!
    Was soll die Raserei auf 3 bis 5 Spuren von roter Ampel zu roter Ampel?
    Passt das zu einer „Prachtstraße“? Und gehören die Autos eigentlich zum Szenario eines „Weltkulturerbes“?

  15. Hans Doppel

    Eine entsetzliche Geschichte, die Ihnen da passiert ist…
    Aber sie wirft ein bezeichnendes Licht auf das ungute „Verkehrsklima“ unserer Stadt – dass gewisse Medien die Sache noch verschlechtern ist eh klar.
    Leider kann sich die Politik nicht entschließen mit einer klugen Medienkampagne, entschieden dagegen zu steuern, ja gerät noch dazu ins schiefe Licht, wenn etwa „Nummerntafeln“ für Fahrräder gefordert werden. In diesem Fall hätte ja die „Nummerierung von Fußgängern“ der Polizei die Arbeit unter Umständen erleichtert!?
    Der Herr, der auf Sie losgegangen und seinen Hund auf Sie hetzte, tat nichts anderes als jenen Bereich, der früher allein den Fußgängern gehörte, zu verteidigen – natürlich mit untauglichen Mitteln!
    Aus populistischen Gründen des Km-Zählen wieder Fußgängerflächen dem Radverkehr zur Verfügung zu stellen, wird mittlerweile von vielen Fachleuten abgelehnt, leider hört man nicht diese Botschaft?
    Ich habe im Jänner 2011 dieses in der „Fachkommission Verkehr“ im Rathaus vorgestellte Projekt abgelehnt, bin aber allein geblieben…
    Was wäre die Alternative zu den Radwegen in den Reitalleen?
    In diesem Bereich etwa die Nebenfahrbahn: Das Fahrrad ist nach StVO(Straßenverkehrsordnung) ein Fahrzeug und hat auf Gehsteigen nichts verloren!
    Aber: Einen Verlust von ca. 40 Stellplätzen konnte man „politisch“ nicht verkraften, also wählte man wieder eine billige Variante, eben einen Geh- und Radweg in der Reitallee!
    Von den Verantwortlichen kümmert sich niemand um die einfache Tatsache, dass der Geschwindigkeitsunterschied zwischen einem Radfahrer und einem Fußgänger ungleich größer ist, als der zwischen Radfahrer – Auto, es aber nach aller Erfahrung zwischen Fußgängern und Radfahrern nur selten zu wirklichen Unfällen, sondern bloß zu Konflikten kommt.
    So wird halt „weitergewurschtelt“ in Wien… im großen „Welttheater“!
    Viele Grüße und ich hoffe, dass man den noblen Herrn samt seinem Rassehund bald erwischt, schon der Genugtuung wegen.
    Hans Doppel
    0676/507 13 09
    ARGUS – Die Radlobby
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    h.doppel@argus.or.at
    http://www.argus.or.at

    1. soiss

      „Der Herr, …, tat nichts anderes als jenen Bereich, der früher allein den Fußgängern gehörte, zu verteidigen “
      ja, und? die zeiten wandeln sich. sonst müssten die fiaker auf die motoristen einschlagen, denn sie tun nichts anderes als, ihren bereich, der einstmals den kutschern gehörte… und überhaupt die italiener auf die wiener, weil römer…

      auch wenn’s nicht zum thema passt: dopplers beitrag 2 x gelesen, aber ganz klar wird’s mir nicht, was hans doppel von argus in der sache rad-in-wien will?
      soiss
      radler, hundler, motorist, füßler, reitler

  16. Michael Moser

    Ich arbeite im Kunsthistorischen Museum und mein Weg führt mich täglich zwischen Goethegasse und KHM bzw. Heldenplatz! Der besagte Herr hatte vor kurzer Zeit noch 2 Weimaraner, beide niemals angeleint und auch kein Beisskorb. Es gab schon mehrere Bitten von Passanten und auch anderen Hundebesitzern die Hunde anzuleinen, die immer mit frechem und arrogantem Geschnautze abgetan wurden.
    Er geht auch mit den Hunden durch den Burggarten, was laut Beschilderung nicht erlaubt ist. Ich habe ihn heute, ohne Hund, um 8 Uhr 30 am Opernring Richtung Karlsplatz gehen sehen. Nachdem diese Gegend ja offensichtlich sein „Revier“ ist müsste er leicht ausforschbar sein. (Meine Vermutung: Rechtsanwalt).
    L.G., Michael Moser

  17. Manuel Gruber

    ich war live dabei.
    als du gemeint hast:“ er hat mich gebissen“ hab ich geantwortet:“aber nicht der mensch, sondern das tier!“ ich hab den herrn übrigens etwas später in der operngasse mit seiner frau, ohne hund, in ein taxi steigen sehen. er dürfte sich umgezogen haben, da er ein feuerrotes sakko an hatte, welches seine innere rage nach außen trug. ich hoffe die wunde des bisses ist am verheilen!
    lg,
    manuel gruber, der akademiestudent
    hundebesitzer und fahrradfahrer

    1. OL

      Danke Dir nochmal. In solchen Situationen ist es enorm hilfreich, eine derartige Unterstützung zu erfahren. Danke auch für die Hinweise. BG OL

  18. soiss

    p.s.: eine relativ blaue argumention? ja, vielleicht, aber nicht jeder der blau argumentiert, macht blaue kreuzerl. u. a. deshalb argumentiert er – solange das noch möglich ist.

  19. soiss

    „Er empfindet diese Gegend als sein Revier. Trotzdem soll er den Hund an der Leine führen und seit einiger Zeit gar dessen Kot wegräumen…das macht ihn agressiv.“: demnach müssten 90% aller wiener offensiv agressiv sein, weil sich deren umfeld teilweise massiv ändert und dieser „Herr“ macht nicht gerade den eindruck, von existenzängsten und wohnungsnot geplagt zu sein. eine universumsausgabe über herrische hundebesitzer mit animalischem territoralbewußtsein und rechtsstaatlich nicht hinnehmbaren sozialverhalten müsste gemacht werden unter der rubrik „medizin – psychiatrie – (selbst)justiz aktuell.“
    klar ist mir, dass man als derart massiv attackierte radfahrer unmittelbar geschockt ist, ergo respekt vor dem fotoversuch. unklar ist mir, wie man als journalist derart kalmierend argumentieren kann. unklar ist mir auch, warum nicht die zahlreichen zeugen den mann aufgehalten, oder zumindest mit sicherheitsabstand, gemächlich verfolgt haben?
    abgesehen von seiner gehirntumorverdächtigen verhaltensweise ist der mann ein akutes sicherheitsrisiko. wenn ihm demnächst eine schmächtige, 12 jährige radfahrerin mit 140 cm begegnet, wird ihr nicht ins wadl gebissen, sondern in die kehle. nicht ausmalen möchte ich mir, wie derartige charaktäre ab 1939 in österreich mit peitsche und hunde reagierten… vielleicht sollte man auch zeitgeschichtliche aspekte seiner wohnungssituation in wohlwollenden augenschein nehmen? außerdem: wo bleibt unser bürger meister häupl und seine sicherste stadt der welt, wenn man schon im 1. bez. unsere schulpflichtigen fahrradführerscheininhaberinnen nicht mehr frei herumfahren lassen darf? wie? – ein einzelfall? wiewohl, herr bürgermeister, schlimme fälle sind immer einzelfälle. aber jeder, der sich außerhalb der rathaustüren ohne gefolge bewegt, kann leider der nächste sein.