Rezensionen und andere Anmerkungen

 

Wien. Eine Erkundung (1991)

„Wien. Eine Erkundung“ von Oliver Lehmann, Fandango Verlag, Hannover 1991

Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Der Autor ist ein Dandy und ein Philosoph”.
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt: „Wer das junge Wien der Wiener kennenlernen möchte, dem ist der Führer eine kräftige Hilfe.“

 

Die letzte Chance (1999)

Der Falter: „Eine bemerkenswert offene, spannende Darstellung“

„Die letzte Chance. Heide Schmidt und der Liberalismus in Österreich“ von Oliver Lehmann, Czernin Verlag, Wien 1999

 

In den Fängen des Dr. Gross (2001)

Der Standard: “Ein Sittenbild der 2. Republik”. Die Furche: „Ein erschütternder Bericht“. Illustrierte Neue Welt: “Ein wichtiges Buch”.

„In den Fängen des Dr. Gross“ von Oliver Lehmann und Traudl Schmidt, Czernin Verlag, Wien 2001

 

Große Tiere in Schönbrunn (2002)

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Ein ikonographisches Nachschlagewerk.“

„Große Tiere in Schönbrunn“ von Oliver Lehmann (Text) und Homolka (Fotos), Edition LW Media, Wien/St. Pölten, 2002.

 

Der Neusiedler See (2002)

Arno Widmann in perlentaucher.de: „Oliver Lehmann (…) erzählt vom See und seiner Geschichte, von den Menschen, die dort leben und lebten, von Pflanzen und Tieren. Er ist klug und man spürt, wie man, hört man ihm nur ruhig zu, klüger wird. Das ist seine Art von Schönheit. Sie ist unwiderstehlich. (…) Das Buch mit dem Untertitel „Natur- und Kulturlandschaft“ ist auch ein Reiseführer mit sehr genauen Empfehlungen. Jedenfalls was Restaurants und Weinlokale angeht. Joseph Haydn und die Esterhazys spielen tragende Rollen in Lehmanns Erzählungen vom Neusiedler See, aber auch das Liebesleben der Brachvögel und Großtrappen beschreibt er so, dass man sofort mitmachen möchte. Allerdings er ist ein Gentleman, und wo es gar zu unzüchtig wird, da bricht er seine Erzählung ab und hilft den gar zu Neugierigen nur mit dem Hinweis Mose 9,20 weiter. Lehmanns aufgeklärte Heiterkeit, seine animierende Neugierde und seine niemals nachlassende Freude am Exakten wirken ansteckend, und ich werde nicht der einzige Leser sein, den er weitergetrieben hat zu Peter Esterhazy, James A. Michener – ja, ja der auch! -, Gerhard Roth, György Sebestyen und Franz Werfel. Am Ende werden wir uns alle treffen in den von Lehmann so beredt gepriesenen Lokalitäten. Oliver Lehmann ist ein großer Verführer.“

Robert Buchacher in profil 29/18: „Dazu kommt diese eigene, unverwechselbare Welt am Ostrand der Alpen, am Schnittpunkt zwischen Ost und West, mit einer Vorahnung auf Asien. ‚Hier bin ich das erste Mal der Natur begegnet‘, schrieb Franz Werfel. Und in dem prächtigen Bildband „Der Neusiedler See“ (…) formuliert der Wiener Journalist Oliver Lehmann: ‚Nirgendwo fällt es so leicht, fremd zu sein und sich dabei wohl zu fühlen wie im Nordburgenland.'“

„Der Neusiedler See“ von Oliver Lehmann (Text) und Manfred Horvath (Fotos), Christian Brandstätter Verlag, Wien 2002

 

The Nicobar Islands (2005)

The Nicobar Islands are a secluded archipelago in the Bay of Bengal that was dreadfully hit by the tsunami of December 26, 2004. This book is the first extensive collection of images of everyday life and rituals of the Nicobarese whose hardly explored culture is now threatened with extinction due to the catastrophe This book offers the Nicobarese a choice to revive their culture and thus to protect their identity as such.
This extensive book with 300 colour photographs is based upon the results of the work of the Human Ecologist Simron Jit Singh who has been exploring the life and the culture of the Nicobarese since 1999 as one of very few scientists worldwide. In this bilingual (English/German) book Simron Jit Singh describes in a fascinating manner the wealth of the culture, its rites and myths. In the last chapter Simron Jit Singh draws a terrifying conclusion of the aftermath, examines the results of the first relief actions and develops scenarios for the future of this former Austrian colony. The book, published by the Viennese journalist Oliver Lehmann, is not meant to be an obituary but rather a manual for the unknown culture of this Southeast-Asian archipelago.

Süddeutsche Zeitung (München): „Das Buch, eine Überlebenshilfe“. Der Bund (Bern): „Ein hochinteressantes anthropologisches Werk“. Berliner Zeitung: „Eine uneingeschränkte Empfehlung“. Hans Zippert: „Schönen Dank für das Buch, damit brauchst Du Dir beim Jüngsten Gericht keine Sorgen mehr machen, alle anderen Sünden sind dadurch getilgt.“

„The Nicobar Islands. Cultural Choices in the Aftermath of the Tsunami“ by Simron Jit Singh, published by Oliver Lehmann, 230 pages, Czernin Verlag, Wien 2005

 

Wiener Wälder (2005)

Die Wiener Wälder sind mehr als der Wienerwald – und das Forstamt der Stadt Wien mehr als eine herkömmliche Forstverwaltung: Zu den Revieren der Förster, Forstarbeiter und Landwirte der Magistratsabteilung 49 gehören unter anderem Buchenwälder, Aulandschaften, Felsabbrüche, Lagerwiesen, Flüsse und Wirtshäuser. All das und noch viel mehr auf einer Fläche, die größer als die Bundeshauptstadt ist und mindestens so vielfältig wie Wien selbst. Die Tätigkeiten des Forstamts lassen sich dementsprechend nicht auf den ökonomischen Selbstzweck der Holzwirtschaft reduzieren, sondern haben auch die Menschen der Stadt im Blickfeld, denen die Wälder, Auen, Natur- und Quellschutzgebiete eine optimale ökologische Grundversorgung garantieren. Beeindruckende Bildstrecken, atmosphärische Essays und fachliche Exkurse erlauben informative, überraschende und berührende Einblicke in die Naturräume der Stadt.

“Wiener Wälder” von Oliver Lehmann, Andreas Schwab (Text) und Lois Lammerhuber (Fotos), 385 Seiten, Bohmann Verlag 2005

 

Das Südburgenland (2008)

Zwischen Oberwart und Jennersdorf reichen Traditionen noch tief in den Alltag, hat sich eine erstaunliche ethnische und konfessionelle Vielfalt bewahrt, suchen Künstler Ruhezonen und Inspiration, kurz: Es lassen sich noch Geschichten erzählen wie über kaum eine andere Landschaft in Österreich. Der Süden des Burgenlands ist das Burgenland des Burgenlands. Während der Norden dieses Bundeslandes vor allem rund um den Neusiedler See in den letzten Jahren eine erstaunliche Metamorphose zu einem Kraftfeld von kontinentalen Dimensionen erlebt, lassen sich im Süden noch viele jener Eindrücke sammeln, die lange jenseits von Leitha und Pinka die Meinung über den gesamten Landstrich prägten. Manfred Horvath und Oliver Lehmann portraitieren in großartigen Bildern und amüsanten Texten diese ursprüngliche Landschaft und Kultur.
Helga König: „Der Journalist Oliver Lehmann hat gemeinsam mit dem Fotografen Manfred Horvath ein zauberhaftes Buch über das Südburgenland verfasst, dessen Texte beinahe poetisch daherkommen und dessen Bilder von geradezu atemberaubender Schönheit sind, nicht zuletzt wegen der Melancholie , die sie auf subtile Weise zu visualisieren vermögen.“
Cruzero: „also der text ist sicher alles andere als tief. sehr gefühlvoll und interessant geschrieben der auch einige wahrheiten richtig ausspricht.“

„Das Südburgenland“ von Oliver Lehmann (Text) und Manfred Horvath (Fotos), 159 Seiten, Christian Brandstätter Verlag, Wien 2008, zu bestellen bei Amazon

 

Europa erlesen: Pannonien (2008)

Mit Texten von: Gerhard Altmann, Christof Batthyany, Christoph Braendle, Klara Kötter-Benigni, Richard Berczeller, Heimito von Doderer, Peter Esterhazy, Helene Flöss, Johann Wolfgang von Goethe, Franz Grillparzer, Marianne Gruber, Rudolf Hochwarter, Klaus Hoffer, Gisela Horvath, Karin Ivancsics, Heinz Janisch, Elfriede Jelinek, Imre Kertesz, Theodor Kramer, Herta Kräftner, Agota Kistof, Claudio Magris, Herbert Mauer, Miklos Meszöly, Mate Miloradic, Terezia Mora, David Ignatz Neumann, Lajos Parti Nagy, Fritz Ostermayer, Geza Ottlik, Jean Paul, Jakob Michael Perschy, Gerhard Roth, Joseph Roth, Karl A. Schantl, Alfred Schmeller, Arthur Schnitzler, György Sebestyen, Ceija Stojka, Hanna Sturm, Georg Trakl, Jutta Treiber, Hannes Vyoral, Peter Wagner, Franz Werfel.

„Europa erlesen: Pannonien“ von Gerhard Altmann und Oliver Lehmann (Hrsg.), ca. 250 Seiten, Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2008

 

„Altern. Ein Fragment“ in: Verlegte Zeit (2009)

… Ein Text übers Altern kann – um das vorweg zu nehmen – kein Happy End haben, mündet das Altern doch ins Sterben und dieses in den Tod. Ist deswegen der Weg dorthin schlecht? Keineswegs. Mit zunehmendem Alter („zunehmend“ sagt man sonst nur zum Gewicht und zum Mond) ergreift mich eine durchaus kindische Freude, nicht mehr auf jede gesellschaftlich eruptive Vorgabe – sei sie politisch oder kulturell – reagieren zu müssen und stattdessen die eigenen Lieben und Vorlieben gedeihen zu lassen. Zwei Tugenden erweisen sich dabei als hilfreich: Die Gelassenheit und die Beharrlichkeit.…“

„Verlegte Zeit“ von Benedikt Föger (Hg.), 116 Seiten, Czernin Verlag, Wien 2009

 

„Der Amtshelfer“ in: Wir sind gekommen, um zu bleiben (2009)

„… Jetzt ist es aber echt gut. Ich musste nicht erst kommen, um zu bleiben: Ich bin in Wien geboren, zur Schule gegangen, hab hier geheiratet, Kinder gekriegt. Wäre ich nicht  in pubertierenden Sommern zur englischen Verwandtschaft ausgelagert worden, hätte ich nicht vier Jahre in Hamburg gearbeitet (was soll man da sonst auch machen), würde der Aktionsradius meines bisherigen Lebens dem eines durchschnittlichen Wieners meines Jahrgangs entsprechen: Ich lebe heute rund 1000 Meter Luftlinie von jener Wohnung entfernt, in der ich auf der anderen Seite des Stadtparks aufgewachsen bin. Warum also gebe ich die deutsche Staatsbürgerschaft nicht auf? Warum werde ich nicht endlich Österreicher?.…“

„Wir sind gekommen, um zu bleiben. Deutsche in Österreich“ von Eva Steffen (Hg.), 164 Seiten, Czernin Verlag, Wien 2009

 

Wiener Parks, Wiener Gärten (2010)
Ernst Molden („Wien Mitte“) im Freizeit Kurier (6.8.2011): „Oliver Lehmann zählt in seinem hervorragenden Buch ‚Wiener Parks, Wiener Gärten‘ eine halbe Million Parkbäume und 100.000 Alleebäume auf. Auch für Sie ist da was dabei. Ein anständiger Park macht mit dem erschöpften Menschen nämlich etwas ziemlich Tolles: Tabula Rasa in kürzester Zeit.“

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„(E)in imposant bebilderter Streifzug durch die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Wiener Parkanlagen. (…) Lois Lammerhuber rückt die Pracht im Wandel der Jahreszeiten durch faszinierende Bildabfolgen in den Mittelpunkt der Wahrnehmung, Autor Oliver Lehmann erläutert mit fundierten Essays die Hintergründe und Perspektiven. Gemeinsam verleiten sie zu verblüffenden Expeditionen in die Natur der großen Stadt. Der Bildband ‚Wiener Parks Wiener Gärten‘ ist die Fortsetzung der Erfolgsstory der bisher erschienen Bücher in dieser Reihe: Wiener Wälder – Wiener Wasser – Wiener Wein!“  Kleine Zeitung (7.7.2010)

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Julia Kospach im Falter: „Nicht alle ‚Erlustigungs-Orte‘ Wiens sind so imperial in ihrer Gestaltung wie der Augarten. Eines sind sie aber auf jeden Fall: erstaunlich zahlreich. Darüber belehrt auch der neue, ziemlich imposante Bild-Text-Band ‚Wiener Parks, Wiener Gärten‘, der im Auftrag der Stadt Wien entstanden ist. 200 Quadratkilometer von Wien sind, wie es darin heißt, ‚mit Büschen bewachsen, von Wiesen bedeckt und von Baumkronen beschirmt‘. Das ist gut die Hälfte des Stadtgebiets.
Grünere Großstädte gibt es wenige. ‚Wiener Parks, Wiener Gärten‘ ist natürlich ein Buch gewordenes Eigenlob Wiens, allerdings hat die Stadt auf diesem Gebiet auch tatsächlich einmal guten Grund, sich zu loben, und sowohl die Texte von Oliver Lehmann als auch die Fotos von Lois Lammerhuber dokumentieren eine Vielfalt an Gartenanlagen, Parks, Spielplätzen und Grünflächen, die für sich allein genommen schon wirklich erstaunlich ist. Wenn man das Buch durchblättert und liest, freut man sich richtiggehend, in Wien zu leben, und findet – abseits der Usual Suspects wie Prater, Wienerwald, Schönbrunner Schlosspark und so weiter – sofort ein Dutzend Orte, die man bisher nicht aus eigener Ansicht kannte, aber auf jeden Fall einmal aufsuchen möchte: den von Trauerweiden umgebenen Weiher im Volkspark in Favoriten zum Beispiel, den Wasserspielplatz auf der Donauinsel oder den 15.000 Quadratmeter großen, im Jahr 2008 entstandenen Kabelwerkpark in Meidling, in dessen Gestaltung Anrainervorschläge und -bedürfnisse eingeflossen sind.“

„Wiener Parks, Wiener Gärten“ von Oliver Lehmann (Text) und Lois Lammerhuber (Fotos), 287 Seiten, Bohmann Verlag, Wien 2010

 
„Rauchende Köpfe statt rauchender Schlote“ in: Das Industrieviertel. Am Puls der Zeit (2011)
Die Fabriken der Zukunft sind in Niederösterreich mit edlen Phylit-Platten gepflastert, von Mandelbäumen beschattet, in kaiserlichen Schlafzimmern untergebracht, zwischen Weinbergen und Kunsthalle gelegen oder 150 Meter unter den Hügelketten des Wienerwalds versteckt. Die Beschreibung trifft zu, wenn „Fabrik“ nicht nur als Fertigungsstätte von Rückspiegeln, Klodeckeln und Lärmschutzwänden verstanden wird, sondern als Ort geballter Wertschöpfung basierend auf dem wichtigsten Rohstoff, über den ein Land wie Niederösterreich verfügt: der Einfallsreichtum und das Wissen seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

„Das Industrieviertel. Am Puls der Zeit“ von Mella Waldstein et al (Hg.), Bibliothek der Provinz, Raabs an der Thaya 2011

 
„Tiergarten Schönbrunn. Mythos und Wahrheit“ (2012)

Smithsonian.com: „In 1918, a soldier shot one of the zoo’s polar bears to death. According to historian Oliver Lehmann, on his arrest he stated that he shot the bear because “he gets 10 kilograms of meat every day while I have to go hungry.” (Actually, the unlucky bear was subsisting mostly on fish heads.)“

„Tiergarten Schönbrunn. Mythos und Wahrheit“ von Oliver Lehmann, Christian Brandstätter Verlag, Wien 2012

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